Ins Wasser gefallen ist bei der schönen Tour, die die Sängerinnen Marion Jakobs und Nicole Nüchel für ihre Vereinskameradinnen und – kameraden geplant hatten, Gott sei Dank niemand, dafür aber die geplante Schifffahrt auf dem Rhein. Aber dazu später mehr…
Mit einem üppigen Frühstück im Proberaum starteten die gut gelaunten Mitglieder des MGV ihren heiß ersehnten Tagesausflug. Die Auswahl war köstlich, die Brötchen knusprig, und jeder durfte sich sogar nach Belieben mit Getränken aus dem prall gefüllten Kühlschrank versorgen – das ließ schon mal keine Wünsche offen.
Zunächst lief auch alles nach Plan. Ein Bus brachte uns sicher und pünktlich nach Mainz, wo bereits eine charmante Fremdenführerin wartete. Sie hatte für uns eine unterhaltsame und lehrreiche Stadttour zusammengestellt. Mainz, die Stadt des Weines, der Römer und natürlich der Fastnacht – mit vielen „Aha!“-Momenten führte sie uns durch die engen Gassen, vorbei am Dom (den wir später noch näher anschauen wollten) und zu den Highlights der Stadt. Das Wetter spielte mit, die Sonne lachte mit der Gruppe um die Wette- alles wunderbar!
Nach der Tour knurrten die Mägen, und es ging schnurstracks in den urigen Augustiner Keller. Nach einer ordentlichen Portion Hausmannskost und dem einen oder anderen Getränk (der Kühlschrank war ja mittlerweile leer!) machten wir uns bereit für einen Besuch des Doms. Doch, oh Schreck! Der Dom war gesperrt! Es muss wohl eine höhere Macht gewollt haben, dass wir nur die Fassade bewundern durften. Na gut, auf zum nächsten Highlight, dachte man sich.
Es folgte die Fahrt nach St. Goarshausen, wo eine Schifffahrt auf dem romantischen Rhein geplant war. Hier stand man nun nicht vor verschlossenen Türen, aber vor einer leeren Anlegestelle: Das Schiff war defekt – Betriebsschaden! Also hieß es umdisponieren. Der Busfahrer, von der Flexibilität des Tagesprogramms völlig unbeeindruckt, setzte uns kurzerhand in Richtung Bad Ems in Bewegung.
In Bad Ems angekommen, zerstreute sich die Truppe in verschiedene Richtungen: Die einen suchten Erfrischung in der nächsten Eisdiele, andere wiederum bevorzugten ein ruhiges Plätzchen im Café. Zum Glück gab es auch in Bad Ems keinen Mangel an Gelegenheiten für eine kleine Stärkung.
Schlussendlich ging es dann, nach einem Tag voller kleiner und großer Überraschungen, zurück zum Ausgangspunkt. Das abgewandelte Programm tat der guten Stimmung keinerlei Abbruch und alle lobten die Arbeit der Organisatorinnen, denen es gelungen war, der fröhlichen Gemeinschaft einen wunderschönen Tag zu bescheren.
