05.12.2024
lockt der MGV (ehemals Männergesangverein- jetzt Mein GesangVerein Singing Kölsch-Büllesbach) Naschkatzen, Musikfreundinnen und- Freunde, Geschenkesuchende, kleine und große Menschen pünktlich zum ersten Advent in das weihnachtlich geschmückte Bürgerhaus in Kölsch-Büllesbach.
Das auch in diesem Jahr sehr gut besuchte Event, das unter dem Namen „Adventszauber“ seinen Stammplatz im Veranstaltungskalender der Ortsgemeinde Buchholz hat, bot wieder alles, was zu einem kleinen, stimmungsvollen Weihnachtsmarkt gehört: Kunsthandwerkliche Geschenkideen, leckere Bratwürste mit und ohne Fleisch, selbstgebackene Kuchen und Torten, Kaffee und kalte Getränke, heiße Waffeln und duftenden Winzerglühwein. Letzterer fand insbesondere bei denjenigen reißenden Absatz, die vor den Türen des Bürgerhauses „hängengeblieben“ waren, denn dort wehte ein heftiger, eiskalter Wind, dem nur durch das beidhändige Umfassen der Glühweintasse zu widerstehen war.
Natürlich fand sich nicht nur Kulinarisches- auch für die Ohren gab es weihnachtliche Freuden: Die Kinder der Kita Löwenzahn, der Musikschule Hakim sowie der Chor der Grundschule Buchholz trugen sehr diszipliniert und voller Enthusiasmus ihre Lieder vor und so sparten die Gäste, allen voran die stolzen Eltern und Großeltern, nicht mit Applaus. Stefan Hohn und Brigitta Hempel erfreuten das Publikum mit ihren virtuos gespielten Instrumenten Akkordeon und Saxophon und natürlich durften auch die Sängerinnen und Sänger des MGV nicht auf der Bühne fehlen. Unter der Begleitung durch ihren Chorleiter Andrey Telegin brachten sie leise und besinnliche Töne, aber auch das beschwingte „Let it Snow“ zu Gehör. Es war ein fröhlicher Nachmittag, zu dessen Gelingen der Bürgerverein mit dem Weihnachtsbaum, den die Kinder mit kleinen Geschenken schmücken durften, ebenso beigetragen hat, wie die Feuerwehr mit ihrem Waffelstand und natürlich all die Helfer, die spontan einsprangen, wenn irgendwo Unterstützung vonnöten war. Allerdings waren nicht alle glücklich an diesem ersten Dezember: Das Kamel, das trotz einer heftigen Erkältung partout auftreten wollte, musste zu Hause bleiben, da niemand die Verantwortung übernehmen wollte… man kann sich leicht vorstellen, dass ein niesendes Kamel vor allem in Bühnennähe ziemlich viel Unheil anrichten würde. Jetzt ist das Höckertier nicht nur verschnupft, sondern auch verstimmt und lässt sich allenfalls mit der Aussicht auf einen Auftritt bei einer der nächsten Veranstaltungen besänftigen.
