Alles - außer gewöhnlich!

Unter diesem Motto hatte der MGV Concordia Kelters e.V. drei weitere Chöre zu einem Konzert unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Rainer Viehof in das Leonardo am Siegtal-Gymnasium in Eitorf eingeladen und die Gastgeber konnten sich über ein volles Haus freuen. Im Veranstaltungssaal waren alle Plätze besetzt.

Das erwartungsvolle Publikum musste sich nicht lange gedulden: Nach der Begrüßung und Eröffnung durch Sänger Frank Heuser begannen die Männer aus Kelters und zeigten auch im weiteren Verlauf, dass sie mit ihren Stimmen spannende Interpretationen von sanften Pop- Balladen bis zum Schlager auf die Bühne bringen können. Auch die Siegtal Voices aus Merten und der Eitorfer Gesangverein vermochten die Zuhörerinnen und Zuhörer zu begeistern- für die Sängerinnen und Sänger von „Singing-Kölsch-Büllesbach“ eine schöne Gelegenheit, die Leistung anderer Chöre zu würdigen und deren Programme und die kribbelnde Vorfreude auf den eigenen Auftritt zu genießen.

Unter der Leitung von Andrey Telegin, der auch für die Concordia musikalisch verantwortlich ist und begleitet durch Ekaterina Klewitz am Klavier und Mathieu Bech am Schlagwerk brachte der MGV drei ganz unterschiedliche Lieder zu Gehör. Der Auftritt begann mit „Circle of Life“ aus dem König der Löwen, führte dann über „Die schönste Stroß“ zum Sieg der Liebe mit der ergreifenden Ballade von Brings- „Liebe gewinnt.“ Mit dieser Auswahl hatte der MGV ganz offensichtlich den Nerv des Publikums getroffen, denn man wollte den Chor erst von der Bühne lassen, als eine Zugabe in Aussicht gestellt wurde. Die folgte als gemeinsame Nummer von Concordia Kelters und Singing-Kölsch-Büllesbach, die ungeprobt Kasallas „Alle Jläser huh“ erklingen ließen- eine Performance, die auch aufgrund des Klangs von rund 60 Stimmen von den Gästen mit frenetischem Beifall belohnt wurde.

Die durstigen und nunmehr trockenen Kehlen durften abschließend bei einer Runde kühler Getränke, zu der die Concordia eingeladen hatte, befeuchtet werden und es fand sich hinreichend Gelegenheit, die Auftritte im kollegialen Austausch Revue passieren zu lassen.

So ging ein gelungener Abend zu Ende, der einmal mehr bewies, dass Chorgesang Spaß macht, Freude bereitet und verbindet – und manchmal sogar ein bisschen durstig macht.