wurde es nicht, das die Pläne des Kulturteams für die Veranstaltung „Sounds of Summer“ ordentlich durcheinanderbrachte, aber ein kräftiger, von Windböen begleiteter Platzregen tut’s ja schließlich auch.
Immer wieder wanderten die Blicke der Veranstalter und der Akteure zum Himmel oder auf die Wetterapps, die zu äußerst unterschiedlichen Vorhersagen kamen.
Der MGV, der nicht nur den Opener machen sollte, sondern auch für die Technik (Christian Rössner, Sascha Nüchel und Roadies) verantwortlich zeichnete, nahm, den sich auftürmenden Wolken zum Trotz, auf der Bühne Aufstellung.
Bei den ersten zwei Liedern pfiff der Wind schon unheilverheißend über die Mikros, mitten im dritten Song war klar: Planänderung, aber schnell! In Windeseile gelang es dem Technikteam, unterstützt von allen, die gerade eine Hand frei hatten, die wertvolle Technik vor dem einsetzenden Wolkenbruch in Sicherheit zu bringen. Mit Zelten vor der offenen Front zum Ratssaal hatte das Kulturteam die Durchführung von Plan B schon im Auge und so konnte der nunmehr verkürzte Auftritt im Heimathaus fortgesetzt werden, während das Publikum im Saal oder unter einem der Zelte ein trockenes Plätzchen gefunden hatte. Spontan, flexibel und in diesem Fall schnell: Die Chormitglieder stellten ein weiteres Mal unter Beweis, dass man sich aufeinander verlassen kann Nicht nur deshalb ernteten sie reichlich Applaus für ihre Performance. In den großzügig bemessenen Pausen gab es reichlich Gelegenheit, sich an der Getränkebude zu erfrischen, einen Aperitivo (stilecht mit frischer Orange und Eis kredenzt) oder einen Snackteller zu genießen. Auch hier war der MGV, gemeinsam mit den Mitgliedern von Cantaleon und des Blasorchesters Buchholz im Einsatz, damit die Gäste nicht etwa hungrig oder, noch schlimmer, durstig zuhören mussten. Die drei Vereine arbeiteten Hand in Hand, was nochmals einen schönen Blick auf das Buchholzer Vereinsleben wirft. Der gelungene Abend fand nach dem Auftritt von Cantaleon und dem ersten Aufräumen natürlich noch kein Ende. Man stand noch lange nach Sonnenuntergang zusammen, ließ den Abend Revue passieren und hatte das Bedürfnis, sich auszutauschen oder sich ein gemeinsames Erfrischungsgetränk zu gönnen. Eine kleine Gruppe, bestehend aus Mitgliedern aller drei Vereine, verließ erst gegen 0:30 den Platz, beobachtet von der Autorin- sie war dabei.
